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Datensicherheit und Datensicherung – So schützen Sie Ihre personenbezogenen Daten

Abbildung 1 Frau tippt auf einem Laptop ein Passwort ein.

Der sichere Umgang mit sensiblen und personenbezogenen Daten ist nicht nur für Unternehmen von großer Bedeutung. Auch im privaten Umfeld wird der Schutz der eigenen Daten durch die weltweite Vernetzung und der intensiven Internetnutzung immer wichtiger.

Dabei umfasst das Thema Datensicherheit viele einzelne Aspekte, bei denen vor allem die menschliche Eigenverantwortung eine zentrale Rolle spielt. In diesem Artikel fassen wir Ihnen daher die wichtigsten Tipps zum sicheren Surfen, zu verschiedenen Software-Einstellungen und zur richtigen Sicherung Ihrer Daten zusammen. In unserem PDF Datensicherheit finden Sie die wichtigsten Informationen im Überblick.

Was sind personenbezogene Daten und warum ist deren Schutz so wichtig?

So wie Lebensmittel, Rohstoffe und Co. sind auch Daten zu einem der wertvollsten Güter dieser Zeit geworden. Mittlerweile gibt es ganze Geschäftsmodelle, die den Verkauf von Daten und Profilen fokussieren. Diese Informationen sind daher so begehrt, da Unternehmen daraus Verhaltensmuster ableiten und somit gezielt Werbung für die entsprechenden Personen oder Personengruppen ausspielen können. Je mehr Daten Sie von sich im Internet preisgeben, umso mehr werden Sie zu einem dieser „gläsernen Menschen“ und verlieren einen Teil Ihrer Privatsphäre. Daher ist es wichtig, immer und überall auf einen sicheren Umgang mit den eigenen Daten zu achten.

Unter personenbezogenen Daten versteht man alle Informationen, die auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person zurückzuführen sind. Dazu zählen vorrangig Name, Adresse, Telefonnummer, Kreditkarten- oder Personalnummer, Autokennzeichen und Kontodaten. Im erweiterten Kreis können allerdings auch physische Merkmale, Religion, Beziehungen, Einkommen und viele weitere Punkte damit gemeint sein.

Neben dem bewussten Verkauf von Profilen und Informationen, können Daten natürlich auch anderweitig den Weg in dritte Hände finden. Sind diese unzureichend gesichert, können beispielsweise Name, Adresse oder Kontodaten von Cyberkriminellen ausspioniert werden. Das geht sogar bis hin zum Diebstahl vollständiger Identitäten.

Sicherheit im Internet

Generell ist es ratsam, dass Sie stets den Überblick über Ihre Internetaktivitäten und Ihre Online-Zugänge behalten. Außerdem bieten viele Programme und Anbieter die Möglichkeit für individuelle Privatsphäre-Einstellungen. So können Sie beispielsweise bei Google einstellen, ob ein Bewegungs- und Vorlieben-Profil von Ihnen angelegt werden darf oder nicht.

Ähnliches gilt für Cookies. Diese speichern Aktivitäten auf Webseiten und können somit ein potenzielles Datenschutzleck darstellen. Mit verschiedenen Add-Ons können Sie die kleinen „Informationskekse“ jedoch deaktivieren. Außerdem bieten Browser wie Firefox oder Safari umfangreiche Kontrollmöglichkeiten für Cookies.

Nachfolgend finden Sie zusammengefasste Tipps für Ihre allgemeine Internetsicherheit:

  • Halten Sie Ihren Browser und Ihr Betriebssystem immer aktuell.
  • Deinstallieren Sie nicht benötigte Programme, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.
  • Installieren Sie ein aktuelles Virenschutzprogramm und aktivieren Sie Ihre Firewall.
  • Wählen Sie ein sicheres Passwort, das möglichst nicht im Duden steht und Sonderzeichen, Zahlen sowie Groß- und Kleinbuchstaben enthält.
  • Öffnen Sie keine unbekannten Anhänge oder Links aus E-Mails.
  • Laden Sie Programme und Tools nur aus seriösen Quellen herunter.
  • Geben Sie personenbezogene Daten im Internet nur preis, wenn diese unbedingt notwendig sind.
  • Vermeiden Sie vor allem ungesicherte öffentliche Netzwerke.
  • Setzen Sie Verschlüsselungsprogramme für Ihre E-Mail-Kommunikation ein und besuchen Sie nur Webseiten, die über ein SSL-Zertifikat verfügen.
  • Nutzen Sie zur Online-Anmeldung, wenn möglich, eine 2-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird nicht nur ein Passwort abgefragt, sondern auch ein zusätzlicher Code. Dieser kann Ihnen z. B. über eine SMS oder postalisch zugestellt werden. Nur wer über beide Informationen verfügt, kann sich über die entsprechenden Zugänge anmelden.

Tipp:
Nutzen Sie eine Metasuchmaschine wie z. B. MetaGer.de, um das Preisgeben von Daten beim Surfen zu reduzieren. Diese anonymisiert Ihre Eingaben, speichert keine Daten auf externen Servern und liefert nahezu die gleichen Ergebnisse wie Chrome, Firefox und Co.

Weitere Hinweise zur Internetsicherheit finden Sie hier.

Sicherheit in den sozialen Netzwerken

Abbildung 2 Person hält Smartphone in der Hand.

Grundsätzlich lassen sich die Punkte Social Media und Datenschutz nur schwer in Einklang bringen. Da die Plattformen ein Stück weit der Selbstdarstellung dienen, geben die meisten Nutzer bereitwillig auch private Informationen an. Nachfolgend finden Sie Tipps, welche Daten Sie jedoch besser nicht in sozialen Netzwerken angeben sollten und welche Einstellungen zu beachten sind:

  • Fügen Sie nur User als Freunde oder Follower hinzu, wenn Sie diese auch im realen Leben kennen.
  • Wählen Sie „Gefällt mir“-Angaben oder Mitgliedschaften in Gruppen stets mit Bedacht aus und überlegen Sie, was diese Angaben über sie preisgeben.
  • Prüfen Sie Fotos vor dem Posten in jedem Fall gründlich und beachten Sie dabei auch den Hintergrund und die allgemeine Wirkung des Fotos. Dritte könnten sonst einfach ein Bild davon bekommen, zu welchen Zeiten Sie sich an welchen Orten aufhalten.
  • Legen Sie in den Privatsphäre-Einstellungen von Sozialen Netzwerken fest, dass Ihre Informationen und Kontakte nur von Freunden/Followern gesehen werden.
  • Verweigern Sie Drittanbietern den Zugriff auf Ihre Daten.
  • Nehmen Sie nicht an Gewinnspielen teil, die die Angabe von personenbezogenen Daten verlangen.
  • Machen Sie Ihr Social-Media-Profil für Suchmaschinen unsichtbar. Dies können Sie bei den meisten Plattformen in den Einstellungen festlegen.
  • Wählen Sie, wenn möglich, für jedes Netzwerk eine separate E-Mail-Adresse

Tipp:
Fragen Sie sich vor dem Posten eines Bildes oder eines Textes immer: „Was würde meine Oma dazu sagen?“. Sollten Sie bei diesem Gedanken Bauchschmerzen bekommen, ist es ratsam, den Post noch einmal zu überdenken oder zu verwerfen.

Datensicherung – Welche Option ist die sicherste?

In welchem Format und auf welchem Medium sollte man Daten am besten speichern und wo sind sie am sichersten aufgehoben? Diese Frage stellen sich viele Internetnutzer, vor allem wenn es um die Sicherung sensibler Daten und wichtiger Dokumente geht. Hierbei sollte man sich vor allem überlegen, welches Medium das sicherste und welches das langlebigste ist. Generell ist es ratsam, verschiedene Optionen in Betracht zu ziehen und damit mehr als ein Backup zu haben.

Datensicherung mit externen Festplatten & USB-Sticks

Externe Festplatten sind für Privatanwender eine einfache und schnelle Backup-Lösung. Sie bieten vergleichsweise viel Speicherplatz, sind günstig und können einige Jahre überdauern.

USB-Sticks sind noch einfacher zu handhaben und können nahezu überall hin mitgenommen werden. Allerdings gehen diese auch schnell verloren und sind bei häufigem Gebrauch nicht sonderlich langlebig.

Bei externen Speichermedien ist zudem immer der Sicherheitsaspekt eine mögliche Schwachstelle. Gehen sie verloren, sind sie oft nicht ausreichend gesichert und so können Fremde einfach auf die Daten zugreifen. Hier schafft z. B. eine Verschlüsselung des Datenträgers eine erste Abhilfe, auch wenn eine Datensicherung, vor allem auf USB-Sticks, lieber vermieden werden sollte.

Tipp:
Für Backups gilt die 3-2-1-Regel. Das bedeutet: Sichern Sie drei Datensätze auf zwei Medien, von denen Sie eines nicht in Ihren eigenen vier Wänden aufbewahren. So können Sie auch bei einem Schaden oder Diebstahl auf eins der Backups zugreifen.

NAS-Datensicherung

Eine Alternative zur Sicherung Ihrer Daten über eine externe Festplatte, die z. B. über USB verbunden wird, ist die Sicherung auf einem NAS, also einer Festplatte, die an einem Router oder Switch angeschlossen wird. Im Regelfall arbeitet ein NAS mit zwei verbauten Festplatten, die die Daten parallel speichern – man spricht hierbei von einem RAID-1 Verbund. Der Vorteil: Geht eine der Festplatten kaputt, sind die Daten immer noch auf der anderen vorhanden. NAS-Systeme können zudem ebenfalls mit einer Cloud verbunden sein und Daten automatisch in dieser speichern bzw. synchronisieren.

Was Lebensdauer und Schnelligkeit angeht, sind NAS mit klassischen externen Festplatten vergleichbar. Nur sind sie meist um einiges teurer.

Datensicherung in der Cloud

Bei einem Cloud-Dienst liegen die Daten auf Servern eines Anbieters im Internet und werden auf Wunsch sogar automatisch mit den Daten auf ihrem Rechner etc. synchronisiert. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sie außerhalb ihrer eigenen vier Wände liegt; einem Einbruch, Wohnungsbrand oder Wasserschaden kann die Cloud demnach nicht zum Opfer fallen. Zudem können Sie auf die Cloud von überall über einen Internetanschluss zugreifen und die Daten können über Jahrzehnte gesichert bleiben.

Allerdings sind Cloud-Systeme auch meist mit höheren Kosten verbunden, die z. B. durch eine monatliche Miete zustande kommen. Außerdem sind nicht alle Anbieter aus Datenschutzsicht unbedenklich, da diese unter Umständen Ihre Daten in der Cloud einsehen können. Auch hierbei ist daher eine Verschlüsselung eine ratsame Option. Beispiele für Anbieter sind Boxcryptor, Cryptsync und Cryptomator.

Datensicherung bei Smartphone und Tablet

Für die meisten mobilen Endgeräte gibt es Marken-eigene Software oder eine Cloud zum Backup der Daten. So können iPhone- und iPad-Besitzer z. B. Ihre Daten entweder über iTunes mit einem Computer oder über die Apple-iCloud sichern. Für Nutzer eines Android-Smartphones oder -Tablets steht Ihnen Google mit seinen Cloud-Diensten zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie auch hier Drittanbieter wie z. B. Dropbox für Ihre Datensicherung verwenden

Abbildung 3 Beispielhafte Darstellung eines Cloud-System als Option zur Datensicherung.

Fazit

Datensicherheit und -sicherung ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. Sind Sie bewusst im Internet unterwegs und achten auf einige grundlegende Sicherheitsaspekte, ist meist der erste Schritt zu mehr Datensicherheit getan. Nutzen Sie zudem die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten bei den von Ihnen genutzten Browsern und Programmen und verschlüsseln Sie die notwendigen Daten auf Ihrer Backup-Hardware, sollten Sie auf der sicheren Seite sein.

Hier finden Sie unsere anderen Artikel zum Thema Sicherheit im Internet:

Quellen:
https://t3n.de/news/backup-5-tipps-daten-richtig-sichern-1122975/
https://www.freenet.de/digitalewelt/computermobile/so-speichern-sie-daten-sicher-fuer-immer_2090610_4734088.html
https://www.berlin.de/special/computer-und-handy/computer/ratgeber/4503380-909333-welches-speichermedium-ist-das-sicherste.html
https://www.heise.de/tipps-tricks/Fotos-sichern-fuer-die-Ewigkeit-Das-sollten-Sie-beachten-3980532.html
https://www.computerbetrug.de/anonym-surfen/datenschutz-im-internet

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